Leere Netze vor Vellhafen

Seit Wochen kehren die Fangboote Vellhafens leer zurück: Der große Heringszug ist diesen Herbst ausgeblieben, und mit ihm fehlt die billige Kost, von der die Stadt lebt. Was an Fisch noch hereinkommt, kann sich kaum ein Tagelöhner leisten. Wo der Hering fehlt, greift man nach Brot und Salzfleisch — doch auch Mehl und Korn klettern, und der Eintopf am Suppenstand des „Greetje“ wird täglich dünner.

Die Oldermänner geben der See die Schuld: Stürme und abgewanderte Schwärme, wie es alle paar Geschlechter vorkomme. In der Gosse aber raunt man, das Brot steige rascher, als der fehlende Fisch es erkläre — und Korn treffe wohl im Hafen ein, doch der Markt bleibe leer.

Für Kapitäne und Händler von jenseits der Insel glänzt inmitten der Not eine Gelegenheit: Ein Laderaum voll Salzfisch, Korn oder Pökelware ist in Vellhafen sein Gewicht in Silber wert. Wer den Herbststürmen trotzt und Nahrung auf die Insel bringt, dem öffnet die Stadt willig ihre Börse. Vellhafen wartet.

[OOC: Dies ist eine Einladung zum Chat-Rollenspiel. In der Spielwelt wurden zwar die Händler- und Tavernenpreise angepasst, doch weitere aufeinander aufbauende Quests oder Ähnliches gibt es nicht.]

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