Die Götter erhören ihre Geweihten: Das neue Wunder-System

Lange haben die Geweihten Antamars gepredigt, gebetet und gedient — nun antworten ihre Götter! Mit dem neuen Wunder-System erhalten alle Geweihten-Professionen göttliche Gaben: kleine Segnungen für den Alltag, rettenden Beistand im Kampf und — für die Frömmsten — Hohe Wunder, in denen ein Gott für einen Augenblick seine eigene Macht wirken lässt.

Ihr findet eure Wunder im Menü unter Kampf & Wunder im Reiter Wunder. Alle Helden mit Geweihten-Profession — auch eure bestehenden! — starten mit Karma 10 und können ihr erstes Wunder sofort wirken.

Karma

Wunder werden nicht gelernt und nicht mit Erfahrung gesteigert. Allein das Karma — das Wohlwollen eures Gottes — entscheidet, welche Wunder euch offenstehen und wie kräftig sie ausfallen (Stärke +1 bis +4). Und das Beste: Karma wird beim Wirken nicht verbraucht. Es ist eine Beziehung, kein Vorrat. Karma gewinnt ihr durch:

  • Andacht — überall möglich, einmal je Sonnenlauf direkt auf der Wunder-Seite
  • Gebete im Tempel — am Altar eures Gottes, am Hochaltar sogar doppelt
  • Gottgefällige Taten — etliche Quests und Begegnungen belohnen Handeln im Sinne eines Gottes: ein Begräbnis am Wegesrand, Beistand für Verwundete, zurückgebrachtes Tempelgut. Frevel wie Grabraub kostet umgekehrt Karma!

Sobald euer Karma eine Schwelle erreicht, schaltet sich das nächste Wunder von selbst frei. Rund drei Dutzend Wunder verteilen sich über die göttlichen Sphären — vom Segen des Kriegers des Athos über die Handauflegung der Lhaja bis zu List und Tücke des Krähenmanns. Geweihte gleichgesinnter Götter anderer Völker und Pantheone erhalten dieselben Gaben.

Beistand im Kampf

Ab Karma 25 wacht euer Gott über eure Gefechte: Gerät euer Held in Bedrängnis, spricht er von sich aus ein Stoßgebet — der Harnisch des Athos legt sich um seine Schultern, Lhajas rettende Hand schließt Wunden mitten im Kampf, der Mantel der Schatten umspielt die Diener des Krähenmanns. Jedes gewonnene Karma erneuert die Wartezeit des Beistands sofort: Wer vor einer gefährlichen Reise beten geht, zieht mit voller Bereitschaft los. Wer seine Kämpfe lieber ohne göttliche Hilfe bestreitet, kann den Beistand auf der Wunder-Seite abschalten.

Hohe Wunder

Wem ein Gott über lange Zeit gewogen ist, dem gewährt er das Höchste: Ab Karma 100 steht jedem Geweihten das Hohe Wunder seines Gottes offen — Rheas Erneuerung macht euch wie neugeboren, bei Nergas‘ Totenstille erstarren ganze Gegnerscharen. Hohe Wunder wirken immer mit voller Kraft, verlangen weder Probe noch Erschöpfung — doch der Preis ist ein Opfer von 25 Karma. Die Gunst will danach neu verdient sein.

Auch für Nicht-Geweihte: der Segen des Tempels

Fromm sein lohnt sich für jeden Helden: Wer bei einem Gott mindestens 10 Karma angesammelt hat, kann an dessen Altar um den Tempelsegen flehen — alle Gaben des Gottes auf einmal, sechs Monde lang.

Alle Wunder, Schwellen und Wirkungen im Detail findet ihr im Wiki auf der Seite „Wunder“. Einige Sphären — etwa die der Hevästa und des Simet sowie die Götter der Zwerge — warten noch darauf, dass ihre Götter Wunder gewähren; Karma sammeln lohnt sich dort aber schon jetzt, denn die Gunst bleibt erhalten.

Mögen die Götter euch gewogen sein!

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