Fantasy-Browsergame, kostenlos und ohne Download – und ohne Pay-to-win
Viele Browsergames sind kostenlos, bis es ernst wird. Antamar ist es auch dann noch: keine Premiumwährung, keine Wartezeiten, die du dir abkaufen kannst, kein Shop. Ein Fantasy-Rollenspiel im Browser, das seit 2006 von Spielern für Spieler gebaut wird.
- Keine Premiumwährung, kein Shop
- Keine Wartezeit, die man sich abkauft
- Im Browser, auch am Handy
- Über 56.000 Helden seit 2006
Was „kostenlos“ hier bedeutet
Es gibt nichts zu kaufen, weil es nichts zu verkaufen gibt. Antamar ist ein Fanprojekt ohne kommerzielles Ziel: kein Shop, kein Abo, keine Premiumstufe, keine Werbung. Alles, was ein Held haben kann, erspielt er sich – mit Erfahrungspunkten, mit Groschen, Thalern und Gulden aus Quests und Handel, mit Zeit.
Das prägt das Spiel. Weil niemand dich zum Bezahlen bringen will, gibt es keine Energie, die um Mitternacht nachfüllt, keine Truhen mit Zufallsinhalt. Reisen dauern Spieltage, und ein Spieltag dauert drei Minuten auf der Uhr – das ist Reisezeit, keine Bezahlschranke. Abkürzen kannst du sie mit Pferd, Kutsche, Schiff oder einem Gewaltmarsch, nie mit Geld. Und ein Spieler, der seit 2006 dabei ist, hat gegenüber dir genau einen Vorteil: Er kennt die Welt besser.
Woran du Pay-to-win erkennst – und was Antamar stattdessen macht
| Antamar | Typisches Free-to-play-Browsergame | |
|---|---|---|
| Premiumwährung | Keine. Groschen, Thaler und Gulden gibt es nur im Spiel. | Kristalle, Diamanten, Rubine – für echtes Geld. |
| Wartezeiten | Reisen und Jobs dauern: drei Minuten pro Spieltag. Schneller geht es mit Pferd, Kutsche oder Schiff – für Spielgeld, nie für echtes. | Bau- und Energietimer, gegen Geld verkürzbar. |
| Vorteile für Geld | Keine. Alles ist erspielbar, für alle gleich. | Bessere Ausrüstung, Boosts, Extra-Slots. |
| Werbung | Keine. | Banner, Videos, „Bonus gegen Werbung“. |
| Account | Benutzername und E-Mail oder Google-Login. | Oft App-Store-Konto, Tracking, Newsletter. |
| Download | Keiner. Läuft im Browser, auch am Handy. | App oder Client. |
| Ende | Keins. Die Welt wächst seit 2006 weiter. | Level-Cap, dann Events und Ranglisten. |
Der Preis, den du zahlst, ist ein anderer: Antamar hat keine Grafik, die dich beeindruckt, und belohnt dich nicht alle fünf Minuten. Es ist ein Lesespiel. Wer das nicht mag, ist bei uns falsch – und wir sagen das lieber vorher.
Was du stattdessen bekommst
Ein Rollenspiel mit der Tiefe eines Pen-&-Paper-Systems. Dein Held gehört zu einem von sechs spielbaren Völkern – Menschen, Zwerge, Elfen, Halbelfen, Halblinge, Halborks – und stammt aus einer von 50 Herkünften, vom Heiligen Kaiserreich bis zum Shogunat Inoda. Er hat eine von 255 Professionen, vom Bäcker über den Söldner bis zum Geweihten, neun Eigenschaften und bis zu 244 Talente, die er mit Erfahrung steigert.
Unterwegs erlebt er Zufallsbegegnungen und Quests, die Spieler geschrieben haben, kämpft rundenbasiert mit Manövern wie Finte und Wuchtschlag, lernt in Kampfschulen, braut in Alchimielaboren, wirkt als Geweihter Wunder oder als Magier Zauber. Er handelt, kauft ein Haus, tritt einem Orden bei, hält sich Tiere als Begleiter, reist mit Kutsche und Schiff. Und wenn ihm das zu sicher ist, spielt er im Rogue-Modus, in dem der Tod endgültig ist.
Wie die Regeln funktionieren, steht unter Spielregeln; was die Welt ausmacht, unter Die Welt Antamars.
Leseprobe: ein Karren im Regen
Eine typische kleine Begegnung auf der Landstraße. Wer hilft, spart fünf Stunden Fußmarsch – oder landet im Dreck.
Karren
Kalter Regen prasselt schon den ganzen Tag auf dich nieder. Obwohl du deine Kleidung dicht an den Körper ziehst, dringt er durch jede Ritze. Der Weg unter deinen Füßen gleicht mit jeder Stunde mehr einem Morast. Kein Wunder, dass vor dir ein Karren feststeckt.
Hey, Ihr da!
, winkt dich der Kutscher heran. Könnt Ihr mir etwas aus dem Dreck helfen? Ich könnte Euch dann auch ein Stück des Weges mitnehmen.
Das Angebot klingt angemessen. Daher stemmst du dich gemeinsam mit dem Kutscher gegen sein Gefährt.
Mit einem Ruck beginnt sich der Wagen auf einmal zu bewegen. Deine Hände, die sich eben noch auf dem Wagen abgestützt haben, greifen plötzlich ins Leere.
Mit einem Ausfallschritt kannst du dich noch einmal davor retten, der Länge nach in den Dreck zu fallen. Der Kutscher rennt schnell wieder zu den Pferden. Vielen Dank, und nun leistet mir doch etwas Gesellschaft auf dem Bock
, löst er sein Versprechen ein. Fünf Stunden Reise gespart.
Zu spät. Einen Moment kämpfst du um dein Gleichgewicht. Dann hat die Schwerkraft gewonnen, und du fällst der Länge nach in den Dreck. Das kalte Wasser saugt sich sofort in deine Kleidung und verleiht ihr eine modisch braune Farbe. Doch immerhin brauchst du die nächsten Stunden nicht selber zu laufen.
Doch auch mit vereinten Kräften könnt ihr den Wagen nicht freisetzen. Missmutig läufst du weiter.
Zufallsbegegnung „Karren“ von Askaian, gekürzt. Im Spiel entscheiden die Würfel, welchen Pfad du liest.
Im Original hat die Begegnung vier Fassungen – eine je Jahreszeit. Der Kutscher fragt im Winter anders als im Sommer.
Drei Dinge, die Browsergames selten haben
Rogue-Modus
Normalerweise stirbt dein Held nicht – er wacht nach einer Niederlage verwundet und ärmer wieder auf. Im Rogue-Modus ist der Tod endgültig, allein oder als Rogue-Gruppe aus bis zu vier eigenen Helden.
Orden mit eigenem Haus
Spieler gründen Orden, bauen Ordenshäuser aus, richten Alchimielabore ein und führen eine gemeinsame Kasse. Kein Allianz-Menü, sondern ein Gebäude in einer Stadt, das man besuchen kann.
Inhalte von Spielern
Die Quests und Begegnungen, die du liest, haben andere Spieler geschrieben – und du kannst das auch. Ohne Programmierkenntnisse, mit Nennung deines Namens. Siehe Mitmachen.
Fragen zu Kosten und Technik
Gibt es wirklich keine Werbung und keinen Shop?
Keine Werbung, kein Shop, keine Premiumwährung, kein Abo. Es hat seit 2006 nie eines gegeben, und das Spiel ist nicht darauf gebaut.
Muss ich täglich online sein?
Nein. Es gibt keine Tagesaufgaben und keine Strafen fürs Wegbleiben. Eine angefangene Reise oder ein Job im Rathaus läuft ohne dich weiter; was inzwischen passiert ist, liest du nach, wenn du wiederkommst – auch nach Monaten.
Wie viele Leute spielen?
Seit 2006 wurden über 56.000 Helden erschaffen. An einem gewöhnlichen Abend sind einige Dutzend Spieler gleichzeitig im Spiel; wer gerade da ist, siehst du auf der Anmeldeseite. Antamar ist eine kleine, beständige Gemeinschaft, kein Massenspiel.
Kann ich mehrere Helden spielen?
Ja. Du kannst mehrere Helden führen und sie sogar als Gruppe gemeinsam reisen lassen – mit Gruppenkasse, gemeinsamen Reisetagen und eigenen Gruppenbegegnungen.
Welchen Browser brauche ich?
Einen aktuellen – Firefox, Chrome, Safari oder Edge, am Rechner oder Handy.
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Kostenlos heißt hier: kostenlos.
Account anlegen, Held erstellen, losziehen. Ohne Kreditkarte, ohne App, ohne Kleingedrucktes.
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