Der Zustand eurer Rüstung zählt jetzt im Kampf. Für jede Trefferzone gilt das angelegte Teil mit dem höchsten Rüstungsschutz. Ist es gut in Schuss, steigt dort die Wundschwelle um 1, bei Superior-Qualität um 2. Murks senkt sie dagegen um 1.
Dafür nutzt sich Rüstung nun auch ab: Kritische Treffer und besonders wuchtige Schläge hinterlassen ihre Spuren. Auf der Kampfseite seht ihr für jede Trefferzone auf einen Blick, was euer Panzer gerade noch taugt.
Auch abseits des Kampfes machen Kleider Leute. Wer makellos auftritt, erhält +2 auf Etikette, Galanterie, Diplomatie und Überzeugen; gepflegte Kleidung bringt immerhin +1. Entscheidend ist dabei das schlechteste angelegte Stück: Ein einziger zerlumpter Fetzen reicht für −2. Wer seinem Gegenüber in Rüstung entgegentritt, kann mit gepflegtem Stahl außerdem leichter einschüchtern. Wie euer Held gerade wirkt, zeigt die neue Zeile „Erscheinung“ auf der Ausrüstungsseite.
Unterwegs leidet die Garderobe. Dornen, Krallen und scharfe Kanten reißen in zahlreichen Begegnungen echte Löcher in eure Kleidung. Rüstungen setzt der Rüstungsmacher instand, Kleidung der Schneider – und nur dort wird sie wieder makellos. Wer lieber selbst Hand anlegt, kann mit Flickzeug oder Nadel und Garn ausbessern. Das Waffenpflegeset eignet sich nun außerdem zur Pflege von Rüstungen.
Und weil ein Brotlaib kaum „Superior“ sein kann, heißen die Qualitätsstufen künftig je nach Ware anders: Kleidung reicht von zerlumpt bis makellos, Speisen von verdorben bis vorzüglich, und eine Zunderdose ist beispielsweise halb voll. Bei Waffen und Rüstungen bleibt es dagegen bei Murks bis Superior.